Integrative Simulation

Der nächste Schritt in der strukturmechanischen Betrachtung Ihrer Bauteile.
Um Ressourcen zu sparen, Leichtbau zu betreiben oder sicherheitsrelevante Bauteile verlässlich zu gestalten, ist die integrative Simulation ein wichtiges Werkzeug. Sie ermöglicht die Berücksichtigung von Fertigungseinflüssen und das daraus resultierende anisotrope Materialverhalten auf das Bauteil.
  • Faserorientierung
  • Binde- und Fließnähte
  • Eigenspannungen
  • Anspritzpunkte
Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Prozessinduzierte Eigenschaften in der FEM berücksichtigen.

Faserorientierung berücksichtigen

Kurzfaserverstärkte Bauteile weisen stark unterschiedliche Eigenschaften auf.
Die prozessinduzierte Faserorientierung führt zu stark unterschiedlichem Materialverhalten innerhalb eines Bauteils. Durch die Berücksichtigung der Faserorientierung in der FEM Simulation kann einer Über- bzw. Unterdimensionierung des Bauteils vorgebeugt werden. Die Vorteile gegenüber der isotropen Betrachtung sind:
  • Keine empirischen Abminderungsfaktoren nötig
  • Detaillierte Vorhersage des Materialverhaltens
  • Angusskonzepte schnell überprüfbar
  • Leichtbaupotenzial ausschöpfbar
Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Prozessinduzierte Faserorientierungen beeinflussen das Bauteilverhalten maßgeblich.

Bindenähte einbeziehen

Festigkeiten von Binde- und Fließnähten liegen oft weit unter der Bulkfestigkeit.
Binde- und Fließnähte aus mechanisch beanspruchten Bereichen fernzuhalten ist nicht immer möglich. Durch die integrative Simulation können Bindenähte aus der Prozesssimulation in die strukturmechanische Analyse übernommen werden. So kann gerade in kritischen Bereichen die Aussagekraft gesteigert werden.
  • Kritische Bindenahtlagen simulativ überprüfen
  • Verstärkte und unverstärkte Materialien
  • Prozessführung optimieren
Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Binde- und Fließnähte können wie Sollbruchstellen wirken.

Umfassende Betrachtung

Spritzgegossene Bauteile weisen nicht nur in den mechanischen Eigenschaften Anisotropie auf.
Anisotrope Eigenschaften in kurzfaserverstärkten Bauteilen können zu unerwarteten Deformationen unter mechanischer und auch thermischer Last führen. Die integrative Simulation erlaubt eine umfassende Betrachtung und hilft so, Prozesse und Anbindungskonzepte als Konstruktionsmerkmal auszunutzen.
  • Faserlage durch Anbindungskonzepte den Anforderungen entsprechend auslegen
  • Richtungsabhängige Ausdehnungskoeffizienten berücksichtigen
  • Steifigkeiten gezielt steuern
Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Mechanische und thermomechanische Eigenschaften durch geschickte Prozessführung ausnutzen.

Menü