Werkzeugkonstruktion

Werkzeugbezogene Fragestellungen klären und den Einfluss auf die idealisierte Betrachtung des Artikels bewerten.
Durch die Ausführung der Werkzeugkonstruktion werden die zuvor angenommenen Idealisierungen signifikant beeinflusst. Es stellt sich die Frage, wie Rheologie und Thermodynamik des Werkzeugs das Bauteil beeinflussen. Unter diesem Aspekt werden die folgenden Punkte analysiert:
  • Balancierung des Verteilersystems
  • Siegelpunkt des Anschnittes
  • Scherung im Anbindungssystem
  • Druckverlust im Anbindungssystem
  • Optimale Anspritzposition
  • Kaskadensteuerung
  • Optimale Kühlung (Zykluszeit, Qualität)
  • Schwindungsverhalten
  • Verzug (geometrie- oder werkzeugbedingt)
  • Verhältnis Formteil- zu Angussvolumen
Die Ergebnisse der Analysen aus der Werkzeugkonstruktionsphase zeigen den Einfluss des Werkzeugs auf die idealisierte Bauteilbetrachtung. Gleichermaßen wird die Werkzeugqualität sichergestellt und dokumentiert. So können Schleifen für Werkzeugänderungen (Reifmachung) reduziert und die Zykluszeit bereits im Vorfeld optimiert werden.
Eine detaillierte strukturmechanische Analyse des Bauteils bietet zusätzliche Sicherheit vor der Investition in das Werkzeug.
Ansprechpartner: Sven Theissen

Die Trennung von Artikel und Werkzeug in der Analyse liefert zuverlässige Informationen über Ursachen möglicher Fehler.

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