Material Modellierung

Vom Granulat bis zum einsatzfähigen Materialmodell alles aus einer Hand für isotrope und anisotrope Thermoplaste.
Die Qualität von FEM Simulationen hängt maßgeblich von der Güte des verwendeten Materialmodells ab. Bei der PEG GmbH haben wir langjährige Erfahrung in der Modellierung thermoplastischer Kunststoffe. Wir übernehmen für Sie die Planung und Durchführung von experimentellen Untersuchungen, die Auswertung und Aufbereitung der Versuchsrohdaten im Hinblick auf FEM Simulationen und erstellen eine einsatzfähige Materialkarte. Versuche, die wir nicht selbst durchführen können, werden durch unsere in Deutschland ansässigen Partner realisiert.
  • Versuchsplanung, Versuchsdurchführung, Auswertung und Aufbereitung
  • Elastische, plastische, viskoelastische und viskoplastische Materialmodelle
  • Versagensmodellierung
  • Mechanische und thermomechanische Materialbeschreibungen

    für Abaqus, LS-Dyna und Digimat.

Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Selbstverständlich bearbeiten wir auch eventuell vorhandene Materialdaten.

Parameter Optimierung

Optimierung der Modellparameter von Faserorientierungsmodellen.
Die Basis der integrativen Simulation, nämlich die Berechnung der Faserorientierung, ist von fundamentaler Bedeutung für die komplette Simulationskette. Um Ressourcen zu sparen, Leichtbau zu betreiben oder sicherheitsrelevante Bauteile verlässlich zu gestalten, muss es also immer das Ziel sein, eine möglichst exakt berechnete Faserorientierung als Grundlage für Struktursimulationen einzusetzen.
Wir optimieren für Sie die Standardparameter Ihrer Moldflow Materialkarte für Folger-Tucker, RSC und MRD Orientierungsmodelle.
Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

In Kooperation mit MFS erstellen wir auch komplette Materialdatensätze für Moldflow.

Therma-flo™

Therma-flo ist die erste Messmethode zur Charakterisierung einer fließenden Polymerschmelze im Spritzgussprozess.

Für viele Anwendungen werden zur rheologischen Charakterisierung von Polymeren klassische Rheometermessungen durchgeführt. Daraus wird beispielsweise ein MFI-Wert abgeleitet, der eine Aussage über die Fließfähigkeit der Polymerschmelze zulässt. Diese Rheometermessungen sind jedoch mehr mit einem Extrsuionsprozess als mit dem Spritzgussprozess vergleichbar. Eine Aussage auf das Materialverhalten beim Spritzgießen ist daher nur bedingt ableitbar. Beispielsweise werden bei klassischen Rheometermessungen keine Einflüsse der Plastifiziereinheit, der Wechselwirkung zwischen Temperaturen des Werkzeuges und der Schmelze, der Wandstärke des Bauteils und letztendlich der druckabhängigen Viskosität berücksichtigt.

Ansprechpartner: Sebastian Mönnich

Die Therma-flo Charakterisierung erfasst das Fließverhalten direkt im Spritzgussprozess und liefert dem Kunden somit:

  • eine realistische Vorhersage des Druckbedarfs in Abhängigkeit von Wanddicke und Temperatur
  • eine Gelegenheit zur Überprüfung der Güte und Plausibilität von Simulationseingangsdaten und Ergebnissen
  • eine Möglichkeit zum direkten Vergleich verschiedener Materialien für den jeweils spezifischen Anwendungsfall hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Aspekte
  • eine einfache Voranalyse zur Bewertung des Einflusses der Wandstärke auf den Fülldruck, sowie der Sensitivität hinsichtlich der Schmelzetemperatur und Einspritzgeschwindigkeit ohne den Modellierungsaufwand einer kompletten Simulation
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