Bauteil- und Prozessanalyse

Der erste Schritt, um eine hohe Bauteilqualität und stabile Prozessführung zu erreichen.
Nach der ersten Begutachtung der CAD-Daten auf kunststoffgerechtes Design und konstruktive Auffälligkeiten, wird das Anspritzkonzept festgelegt. Die Ziele jeder Simulation sind die Gewährleistung der Prozesssicherheit, die Ermittlung und Optimierung wirtschaftlicher Kenngrößen, sowie die Einhaltung von Maßen und Toleranzen.
  • Festlegung von Anspritzpositionen, Düsenanzahl sowie Schaltsequenzen bei kaskadiert gefüllten Bauteilen
  • Überprüfung von Füllbarkeit, balancierter Füllung und Ermittlung des Prozessfensters
  • Ermittlung und Optimierung von Zykluszeit, Druck- und Schließkraftbedarf
  • Berechnung und ggf. Optimierung von Schwindung, Verzug, Ebenheit, Rundheit sowie Beulpotential
Ansprechpartner: Sven Theissen

Ermittlung von Schwindung, Verzug, Ebenheit und Rundheit sowie Beulpotential zur Einhaltung von Toleranzen.

Beurteilung hinsichtlich Optik und Festigkeit

Nach Sicherstellung der Herstellbarkeit folgen Analysen zu optischen und mechanischen Eigenschaften.
Bestandteil jeder Simulationsauswertung ist die Betrachtung der Ergebnisse hinsichtlich optischer Mängel und prozessinduzierter Einflüsse auf die Bauteilfestigkeit. Beispielsweise werden bei 2- oder Mehrfach-Komponenten-Bauteilen Effekte wie Werkstoffhaftung, Farbverschleppung oder auch Phänomene wie Einlegeteilverschiebung bei Hybridbauteilen untersucht.
  • Einfallstellen, Schlieren, Lunkerbildungspotential
  • Thermische und mechanische Schmelzebelastung
  • Mehrkomponentenspritzguss und In-Mold Decoration
  • Kernversatz und Ermittlung der idealen Vorheiztemperatur bei Hybridbauteilen
Ansprechpartner: Sven Theissen

Erkennen von möglichen Einfallstellen und Schlieren, Lunkerpotentialen und thermischen sowie mechanischen Schmelzebelastungen zur Sicherstellung der Qualitätsansprüche.

Werkstoffvergleiche und Optimierungsrechenläufe

Die Simulation bietet die Möglichkeit, den Einfluss unterschiedlicher Werkstoffe auf die Qualität des Bauteils zu untersuchen.
In Optimierungsrechenläufen werden, sofern für den Kunden möglich, Design, Anspritzposition und Prozessführung geeignet variiert und gegengeprüft. Die Verwendung von Vergleichswerkstoffen in der Moldflow Simulation kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein Werkstoff nicht in der Datenbank enthalten ist oder wenn vergleichende Berechnungen zur Festlegung des optimalen Werkstoffes für den kundenspezifischen Anwendungsfall durchgeführt werden sollen.
  • Variation von Design, Anspritzposition und Prozessführung
  • Vergleich von Optimierungssimulationen zur Erreichung optimaler Qualitätskriterien
  • Vergleichende Simulationen mit 2 oder mehr Werkstoffen
  • Beschaffung von Materialdaten über den Rohstoffhersteller oder Verwendung von vergleichbaren Werkstoffen aus der Moldflow Datenbank
Ansprechpartner: Sven Theissen

Die Qualität von Werkstoffdaten beeinflusst maßgeblich die Güte von Simulationsergebnissen und somit deren Belastbarkeit für den Produktentwicklungsprozess.

Konzeptstudien und Verfahrensvergleiche

Die Beurteilung unterschiedlicher Prozessverfahren zeigt weitere Optimierungs- und Einsparpotentiale auf.
Das Ziel verfahrensvergleichender Simulationen ist die Ermittlung von prozessbestimmenden Randbedingungen zur Erreichung einer optimalen Bauteilqualität bei minimalem Ressourceneinsatz. Dies betrifft sowohl Aspekte hinsichtlich Materialeinsatz bzw. Gewichtsminimierung, als auch Prozessverfahren sowie thermische Einflüsse auf die Bauteiloptik durch spezielle Kühlungstechnologien.
  • Geschwindigkeitsgesteuerte Nadelverschlussdüsen
  • Variotherme Prozessführung
  • Konventionelle vs. konturnahe Kühlung
  • Schaum- vs. Kompaktspritzguss
  • Spritzprägen vs. Spritzgießen
  • Gasinnendruck- und Sandwichspritzgießen
Ansprechpartner: Sven Theissen

Die bestmögliche Ausnutzung von Einsparpotentialen bei gleichzeitiger Steigerung der Bauteilqualität verschafft Vorsprung am Markt.

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